Erste Versuche bei der Hochzeit von Georg und Maria Schmidt, geb. Mayer im Jahr 1988...

... und bei der Weihnachtsfeier des 11er-Clubs 1989

Die Entstehungsgeschichte:

Der Ursprung der heutigen "Vöichtacher Boum" hat seine Wurzeln beim Kolping-Spielmannszug Oberviechtach wo damals Johann Frank, Ludwig Tragl, Reinhard Welnhofer, Joachim Ehrenfried und der später zur Truppe zugestossene Michael Mayer miteinander musizierten. Doch irgendwann waren wir dem Spielmannskostüm entwachsen, aber wir wollten trotzdem nicht auf musikalische Betätigung verzichten. Da das Stammlokal das ehem. alte "Cafe`Weigl" war und wir uns dort beinahe täglich trafen, kamen wir in den 80er Jahren auf die Idee, dass jeder eigentlich mal seine Stimme die er im Spielmannszug auf dem Instrument spielte, summen könnte. Zum Wohle oder zum Leid mancher alteingesessenen Stammtischbrüder wurden dann auch immer öfters Soldatenlieder oder andere Trinklieder angestimmt. Aus diesem Stammtischgesang, der 1989 auch schon mal einige Lieder zum Besten gab, wurde eine Gruppe von Sängern, die sich, fast ungewollt, plötzlich auf der Bühne wiederfand. Und das kam so:

Kurz vor der Josefifeier des Oberpfälzer Waldvereins am 24.03.1990 war krankheitsbedingt eine Sängergruppe aus einer Nachbargemeinde ausgefallen. Kurzerhand hatte daraufhin Dirk Gronemeyer, damaliger Wirt des Soldatenheimes der die Gruppe schon öfters im privaten Kreis gehört hatte, angemeldet und so hatten wir völlig überraschend unseren ersten Auftritt vor Publikum. Mit welchem Namen sollten wir angekündigt werden, was ziehen wir denn Einheitliches an, was sollen wir denn singen...Fragen über Fragen! Auf die unmöglichsten Namen kamen wir, so war etwa die Rede vom "Zöichaboch-Quintett", "Oberviechtacher Sänger" oder etwa "Vöichtacher Quintett". Aus all den quälenden Versuchen hatten wir uns dann nach einigen Mass Bier auf die Namensgebung von "D´Vöichtacher Boum" geeinigt. So, das erste war geschafft; 2 Mann hatten schon eine Lederhose, also mussten noch 2 Mann eingekleidet werden. Auch dies wurde geschafft; Aber nun kams: wir konnten doch keine Soldatenlieder oder gar Trink- und Spruchlieder präsentieren. Gerhard Ehrenfried, der Vater von Joachim Ehrenfried kam auf die Idee, dass man von einer alten Langspielplatte einige alte Oberpfälzer Lieder einstudieren könnte, was auch geschah. Ein absoluter Glücksgriff für uns war der langjährige musikalische Begleiter Helmut Wolf auf seiner Steirischen.  Sein Repertoire schien unendlich und bald darauf trafen wir uns zu einer ersten gemeinsamen Probe. Mit den Stücken "D`Schwirzer vom Landl", dem "Saugrunzer" und einigen anderen Liedern meisterten wir mit viel Lampenfieber unseren 1. gemeinsamen Auftritt der ein Bombenerfolg war. Schon wenige Monate später hatten wir bei der "bayerisch-böhmischen Woche" am 29.09.1990 im Hotel "Alex" in Prag unseren ersten großen Auftritt im Ausland. Der damalige Kommentar einiger tschechischer Zuhörer war: " Wir haben zwar nichts verstanden,  aber ihr habt wunderbar gesungen".Schon bald erfolgte der Eintritt in den Oberpfälzer Volksliedkreis, von dem wir schon 1992 "in Anerkennung um die Förderung und Pflege von Heimat- und Volkstum in der Oberpfalz" mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet wurden.